wie ein Hase tanzen

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Stefan Dreher ist Referent und Kunsttherapeut. Sein Schwerpunkt liegt in der Performance Kunst und er lebt in München. Bis Juli 2023 betreute er beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch als Dramaturg und Referent der künstlerischen Leitung (seit 2018/2019) Projekte individueller künstlerischer Suche. In den Prozessen geht es um den Facettenreichtum, die Eigenheiten, aber auch Bedürfnisse von Künstler*innen: Die Bedeutung, sich immer wieder neu zu erfinden und trotzdem treu zu bleiben. Dies dient sowohl der individuellen Findung als auch der Entwicklung einer neuen Identität des Tanztheaters. Stefan Dreher bezieht sich dabei immer wieder auf das eigene künstlerische Schaffen. Dies ist geprägt von bildnerischen Arbeiten, Installationen, Performances, Choreografien und Lehrtätigkeiten. 

2003 rief er das Kollektiv Loving Lucy ins Leben, das zahlreichen Choreograf*innen, Tänzer*innen und bildenden Künstler*innen Plattformen für kollektives Arbeiten bietet.
Er war artiste associé der Hallen von Schaerbeek und Artist-in-Residence beim Choreografischen Zentrum Charleroi/Danses in Brüssel. Parallel dazu entwickelte er für namhafte belgische Kompanien Trainings, die Tanz, Yoga und therapeutische Verfahren verbinden und inzwischen von vielen professionellen Ausbildungen in Europa übernommen werden. Sein Werk umfasst rund 30 Bühnen- sowie ortsspezifische Arbeiten und zudem Kunstwerke und Objekte, die weltweit gezeigt wurden und mit dem Förderpreis der Stadt München ausgezeichnet sind. 

Mit Bettina Wagner-Bergelt leitete er das Festival under construction des Pina Bausch Zentrums für die Spielzeit 2021/22 in einer Zusammenarbeit mit Fridays for Future und mit einem künstlerischen Schwerpunkt zum Thema Care Culture.

Mit dem aktuellen Projekt Tanzen im Krankenhaus initiiert Dreher für die kommenden Jahre eine Serie von Kooperationen, die Fürsorge als einen ununterbrochenen Tanz sichtbar machen. Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, Patient*innen, Angehörige und Freund*innen bewegen sich in Grenzsituation wie Tänzer*innen mit einem Körpergefühl, das vom Thema Fürsorge geprägt ist. Der Alltag als transzendente Choreographie. Die eigene Geschichten im Mittelpunkt. Erzählen, was bewegt.