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I WISH I WERE A HAY ist eine Choreographie die anhand einer Tanzschrift getanzt wird. Die vier Tänzer lesen ihre Partitur, während sie sie tanzen. Da eine Tanzschrift, wie zum Beispiel die Laban-Notation kaum so schnell gelesen werden kann, wie getanzt wird, haben wir ein Gedicht von Emily Dickinson genommen und die Bewegungen auf die Worte übertragen. Das Gedicht ist auf den Videoprojektionen am Bühnenrand so dargestellt worden, dass sich auch die Raumwege ablesen lassen. Ein kleiner Cursor macht das Ganze zu einem Tanzkaraoke-Stück. I WISH I WERE A HAY dauert ca. 50 Minuten und ist in fünf Teile (7min, 6min, 14min, 14min, 7min) aufgeteilt zu Musik von Christoph Reiserer.  Obwohl das Gedicht inhaltlich keine Rolle für die Bewegungen und Choreographie gespielt hat, ist der Titel I WISH I WERE A HAY doch für uns Tänzer  ein passendes Bild geworden, wie wir die extreme Bindung an eine Partitur fast rauschhaft erlebt haben, wie trockenes Gras im Wind. Bei der Premiere als Trio haben Thomas Hauert, Markus Kunas und Stefan Dreher getanzt. In dieser Version tanzen Sabina Perry, Adam Ster, Markus Kunas und Stefan Dreher.